35.
Herbstwaldlauf im Oespeler Dorney
von Bewes
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Ein
Lauf mit Tradition und dann noch in unmittelbarer Nähe meines
Heimathafens, daran musste ich teilnehmen. Bei angenehmen 13°
C und Sonnenschein freute ich mich sehr auf den Lauf. Start und
Ziel dieser Veranstaltung befanden sich am CJD in Do-Oespel. Der
Dorney-Wald ist mir schon seit langer Zeit bekannt allerdings hatte
ich ihn nicht so groß in meiner Erinnerung. Zu meiner Schande
muß ich gestehen, dass das Gebiet damals mit der Mofa erkundete
wurde.
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Ich
dachte bisher es handelt sich um ein kleines Stück Natur in
dem sich täglich die Oespeler Gemeinde der Hundebesitzer trifft
um ihren Liebsten die Möglichkeit des Verdauens im Endstadium
zu bieten. Bei diversen Radtouren konnte ich diese Herrchen und
Frauchen immer wieder beobachten.
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Die
Nachmeldung im Gebäude der CJD verlief ganz entspannt denn
man konnte nicht unbedingt von einem riesigen Andrang sprechen.
Allerdings wurden noch viele andere Strecken (6000 Meter, 3000 Meter,
2600 Meter, 1150 Meter Schüler u. Bambini) angeboten und diese
wurden etwas besser angenommen. Den 10000 Meter-Lauf nahmen ca.
70 Läufer/innen in Angriff.
Zu laufen waren, nach einer kleinen Schleife, vier große Runden
durch den Wald. Vorbei an dem Sportplatz, an dem Krieger-Denkmal
und an den schönen Reihenhäusern am Waldesrand. Die Strecke
war wirklich schön allerdings auch schwierig.
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Manchmal
wurde es eng und wellig und durch die verschiedenen Untergründe
musste man sehr wachsam sein. Natürlich waren die Wege voller
Blätter und dadurch waren manche Stellen recht glatt. Ich rutschte
des öfteren aus und lief dann natürlich erstmal wie auf
Eiern weiter.
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Außerdem
konnte man durch den dichten Blätterteppich die appetitlichen
Tretminen unserer süßen, behaarten, vierbeinigen Freunde
nicht entdecken. Eine fand ich dann doch, leider nicht mit den Augen
sondern mit meiner linken Hacke. Ich war sehr froh mich auf den
Beinen gehalten zu haben und konnte einen Spagat gerade noch vermeiden.
Zum Glück passierte das in der letzten Runde und ich lief einfach
weiter. Die Uhr blieb bei 44:44 Minuten für mich stehen und
durch das konzentrierte Laufen war ich total geschlaucht. Im Zielbereich
gab es für die Läufer/innen warmen, süßen Tee
aber auch die üblich Leckereien wie Kaffee, Kuchen und Bratwürstchen
waren käuflich zu erwerben. Die Siegerehrungen erfolgten zeitnah
und jeder Teilnehmer bekam seine Urkunde quasi "auf die Hand".
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Es
war eine wirklich schöne Veranstaltung welche natürlich
mehr Besucher und Teilnehmer verdient hätte. Der TV Einigkeit
Barop hatte organisatorisch alles bestens im Griff und mein Auto
riecht auch nur noch ein wenig nach Hasso oder Struppi! Zusammenfassend
kann ich also sagen, dass vom Dorneylauf "einiges haften"
geblieben ist.
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