Kleines Kamen oder Der Erste von Dreien
von Markus Peters

Es ist Sonntag der 15.Juni 2008, morgens kurz nach Acht, ich bin auf den Weg ins kleine Städtchen Kamen. Ok, so klein ist Kamen auch nicht, gibt ja immerhin IKEA dort :-).

Doch mit den ganzen Umleitungen, die von den Veranstaltern sorgfältig aufgebaut waren, hatte man schnell das Gefühl wieder aus der Stadt zu sein, als an sein Bestimmungsort zu kommen.

Endlich dort eingetroffen, etwas verwundert über die doch breite Masse an Athleten, einen geeigneten Parkplatz erkämpft, bin ich voller Tatendrang in das Bürgerhaus um meine Startunterlagen zu holen.

Danach deponierte ich meine Laufsachen in der 2. Wechselzone, wo sich auch das Ziel befand. Von dort ging es dann auf einer Strecke von gut 5 KM mit dem Rad zur Wechselzone 1., dem Freibad von Kamen. Ihr habt richtig gehört, der Schwimmstart fand im Freibad statt! Dazu gleich mehr.

Also, ich war am Freibad angekommen, noch recht ruhig; doch wir durften nicht auf die Wechselzone! Zu wenig Platz! Ja super, es war mittlerweile schon fast 11 Uhr. Um spätestens, 11:05 war Wettkampfbesprechung und um 11:15 Start. Endlich das Rad geparkt, ab zum Becken, Startnummer aufmalen lassen, Bahn gesucht auf der ich Schwimmen sollte und der Besprechung gelauscht. Dabei hab ich dann erst mal erfahren, das sich jeder die Bahn mit jemanden Teilen mußte!!! OK! Also doch fast wie im offenen Gewässer mit dem Schwimmen.

Großer Vorteil, ich konnte mich mit den 5!!! anderen Schwimmern absprechen wer wie startet, um Rangeleien auszuschließen. Das hat auch ganz gut geklappt. Nach gut 11 Minuten hatte ich die 500 Meter hinter mich gebracht, auf mein Fahrrad geschwungen und bin mit großem Ehrgeiz Richtung Westiker Str., die es gut 3 mal zu umrunden galt. (ges. Rad Dis. 24,5 KM) Was war das, kaum auf die besagte Straße eingebogen erfaßt mich eine Gegenwindböbe. Toll, nichts mit Hochschalten und Volldampf machen. Naja muß ich mich mit der Natur arrangieren. Noch nicht mal 1 Stunde Gesamtzeit ist um, da bin ich auch schon in Zone 2. angekommen. Von dort aus galt es noch 2 mal die Sportanlagen (5 KM) laufend zu umkreisen.

Nach einer Gesamtzeit von 1 Stunde und 27 Minuten, war das Ziel dann endgültig erreicht.

Fazit, der Kamen Triathlon ist eine sehr interessante Veranstaltung, die für jeden etwas bietet. Leider fehlt etwas der Charme, wie es z. B. der Möhnesee Triathlon hat. Der Wettkampf macht dies aber in anderen Dingen wieder gut, es lohnt sich dort an den Start zu gehen.

Für mich war es ein zufriedenstellender Auftakt. Es werden noch zwei Wettkämpfe folgen, mal sehen wie die sind.

Ich werde berichten...

von Markus Peters
 
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