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Ein
Glühwein am Freischütz
im Frank Pachura |
Sonntag,
13. Dezember 2009
Auf Einladung der Endorphinjunkies trifft sich an der Stadtgrenze
zwischen Dortmund und Schwerte früh morgens eine Schar
bunter Läuferinnen und Läufer, um den Schlamm im
Wald zu durchwühlen. Einige starten bereits früh
morgens um 6:30 Uhr, um die komplette Marathondistanz zu bewältigen.
In der Frühe sind für anderthalb Stunden ihre Stirnlampen
die einzigen Lichtquellen, die versuchen, die unwegsamen Pfade
im Wald etwas sicherer zu machen.
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Die Glühweinläufer |
Als
um 10 Uhr die restlichen Läufer dazu kommen, ist es wenigstens
schon hell. Die Marathonläufer haben zu dieser Zeit bereits
26 km in den Beinen. Marion und ich haben uns für den
16 km langen GlühweinLAUF entschieden, da ich leider
in der letzten Woche etwas kränklich war und ein Marathon
definitiv heute nicht zu machen ist. Als wir um 9:45 Uhr am
Parkplatz am Freischütz ankommen, befinden sich schon
viele Läufer vor Ort. |
Die
gerade angekommenden Marathonis sehen bereits ganz schön
angeschlagen aus. Darunter unser Lauffreund Helmut. Er wankt
sofort zu seinem Auto und stärkt sich erstmal mit einigen
frischen Kohlenhydraten.
Um 10 Uhr geht es dann gemeinsam los. Mit den Marathonis zusammen
sind wir rund 50 Teilnehmer, die nun den Schwerter Wald erlaufen.
Es geht einige Steigungen hinauf und wieder hinunter, oft
durch tiefen Schlamm und an einigen Stellen verläuft
sich die Spitzengruppe ein wenig. Aber da wir nur zum Spaß
laufen, ist das vollkommen egal. |
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Helmut und Marion |
Nach
9 km erreichen wir den Parkplatz und staunen darüber,
dass hier schon alles Mögliche an Verpflegung für
uns vorbereitet ist. Außer dem obligatorischen Glühwein
gibt es auch Kaffee und Kakao, Kekse und Kuchen. Nach einer
kurzen Verschnaufpause geht es dann wieder weiter in Richtung
Schwerter Fernsehturm. Hier wird an einer steilen Stelle -
dem Junkie Hill – eine Bergwertung ausgetragen. |

Am "Junkie Hill" |
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Wie bei der Tour de France startet man dabei aus dem normalen
Lauf und es wird einfach geschaut, wer als Erster an einer
bestimmten Stelle oben am Berg ankommt. Wir befinden uns gerade
in der Führungsgruppe und lassen uns von den lossprintenden
Mitläufern mitreißen. Marion spurtet mit und ich
hinter ihr her. Es geht den Junkie Hill hinauf und während
wir rauf rennen, fällt mir auf, dass Marion die erste
Frau ist. Nicht schlecht. Sie gewinnt die Bergwertung mit
Abstand. Alle Achtung! |
| Oben
verschnaufen wir ein paar Augenblicke und dann geht es die
letzten Kilometer weiter und wieder zurück zum Parkplatz.
Dort ist inzwischen noch viel mehr Verpflegung aufgebaut und
nach dem Umziehen erholen wir uns bei Bratwurst, Kaffee und
Kuchen. Für den Gewinn der Bergwertung bekommt Marion
einen schönen Pokal überreicht und dazu ein Fläschchen
Sekt. Nicht schlecht. Aber auch alle anderen Teilnehmer erhalten
ihr wohl verdientes Weihnachtsgeschenk: eine kleine besondere
Urkunde. |
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Glühweinparty im Wald |

Etwas beanspruchte Nike Free |
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Die
Endorphinjunkies veranstalten den Glühweinlauf nun bereits
zum 5. Mal, in diesem Jahr zum ersten Mal dazu den Glühweinmarathon.
Und das alles ohne eine Teilnahmegebühr. An der Verpflegungsstelle
steht eine Spardose, in die jeder einen freiwilligen Obolus
einwerfen kann.
Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, vielleicht dann
beim zweiten Glühweinmarathon. Der Wanderpokal für
die Bergwertung muss ja schließlich verteidigt werden.
von Frank Pachura |
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