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Hart
wie KruppThyssen-Stahl
von Frank Pachura |
Der
nunmehr dritte Lauf der diesjährigen Run’n’Rock-Serie
fand am Sonntag, dem 2. August, auf dem ehemaligen Thyssen-Gelände
in Duisburg statt, dem Landschaftspark Nord.
Hier, wo einst Stahl gekocht wurde, schwitzten nun einige
hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht vor Hitze sondern
im strömenden Regen auf der Viertelmarathon- und Viertelhalbmarathonstrecke. |
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Der
Lauf hatte, wie die anderen beiden vorher bereits auch, seinen
ganz eigenen Reiz. Wir liefen über das ehemalige Werksgelände,
das die Natur sich in vielen Bereichen zurück erobert
hat. Der wilde Pflanzenbewuchs ist nicht künstlich angelegt
worden. Man hat einfach wachsen lassen, was wachsen wollte.
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Der Start-/Zielbereich, der sich direkt am großen Windrad
befand, stand früh morgens durch den starken Regen noch
komplett unter Wasser. Das meiste war in der Vorstartphase
dann aber verschwunden, nur einige große Pfützen
bescherten den Teilnehmern schon im Startfeld nasse Füße.
Aber da es pünktlich zum Start wieder anfing zu regnen,
waren die nassen Füße dann letztendlich auch egal.
An vielen Stellen der Laufstrecke hatten wir immer wieder
neue Ausblicke auf die alten Thyssen-Gebäude, die Hochofenanlage
sowie die Kraftzentrale. |
| Die
Läufer durchquerten viele Bereiche mit wildem Grün
und kurze Zeit später dann alte rostige Industrieanlagen.
Sogar direkt unter einem Hochofen verlief die Laufstrecke
hindurch. Zum Glück für uns war er nicht mehr in
Aktion, sonst wären unsere nassen Schuhe schlagartig
schockgetrocknet worden.
Beim Laufen durch den Landschaftspark bekamen wir eine Ahnung
davon, wie schwer die Arbeit der Stahlkocher im vergangenen
Jahrhundert doch wohl war.
Unsere „Arbeit“ heute war dann nach rund einer
Stunde erledigt und danach durften wir uns bei angenehmer
musikalischer Beschallung erholen. |
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Durch wildes Grün ... |

... und rostiges Braun ... |

... zum lecker Obstsalat |
Ich
habe es schon mehrfach erwähnt: Ich freue mich auf den
letzten Lauf im Gelände der Zeche Zollverein in Essen
am 16. August.
Dann gibt’s in diesem Jahr zum letzten Mal die Gelegenheit
zu Run’n’Rock.
von Frank Pachura |
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