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Ein
Erlebnis der Extraklasse
von Wolfgang Seebacher |
Sicherlich
fragen sich einige, ist der Abstand von sechs Wochen bis zum
nächsten Marathon nicht sehr gering? Ist die Regenerationsphase
ausreichend? Kann man denn guten Gewissens diese Vorgehensweise
empfehlen? So ein Marathon ist kein Pappenstiel, da muss schon
alles passen. |
Solche
Überlegungen stelle ich natürlich auch an. Dabei
muss ich sagen, für mich persönlich, das soll jetzt
nicht allgemeinverbindlich sein oder überheblich klingen,
also für mich persönlich ist dies geklärt.
Innerhalb von sechs Wochen zwei Marathons laufen finde ich
o.k. Mein Trainings-/Laufsystem gönnt dem Körper,
wie ich finde, ausreichend Erholungszeit, um dann allmählich
wieder in den Trainingsalltag zurückzukehren. Ich bin
schon in den vergangenen Jahren nach dem gleichen Prinzip
vorgegangen und habe ganz gut dabei abgeschnitten. Ich gebe
zu, mit fortschreitendem Alter bin ich natürlich nicht
mehr so grundschnell, aber was soll’s, ich halte meine
Ergebnisse für vorzeigbar. |
Stellt
sich die Frage, an welchem Ort ich denn nun meinen zweiten
Marathon in diesem Jahr laufen möchte. Der muss, da ich
auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin, auch gut
mit denen zu erreichen sein. Ich prüfe mehrere Möglichkeiten,
da fällt mir eine Ausschreibung von Düsseldorf in
die Hände. Hin und wieder besuchen die beste Ehefrau
der Welt und ich die Landeshauptstadt, so dass ich schon einen
groben Überblick habe. Warum also nicht Düsseldorf?
Ich beginne, mich via Internet mit dem Lauf zu beschäftigen,
und finde Gefallen daran. Das Streckenprofil ist, abgesehen
vom zweimaligen Laufen auf der Oberkasseler Brücke, als
sehr flach zu bezeichnen. Bei der Beschreibung der Zeitnahme
stutze ich. Es wird nicht das gewohnte Messsystem des ChampionChip
sondern ein Neues namens Chronotrack angewandt. Es handelt
sich um Verfahren nach dem RFID-Prinzip. Dieses ermöglicht
lt. Wikipedia mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen die
automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen
und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung
und Speicherung von Daten. Du bekommst diesen Chronotrack
zusammen mit der Startnummer als roten Plastikstreifen mit
aufgedruckter Startnummer (D-Tag), der um den Schnürsenkel
eines Schuhs gelegt wird und dessen Enden anschließend
zusammengeklebt werden. Bloß nicht knicken, denn sonst
wird die technisch aufwendige Schleife auf der Rückseite
beschädigt und somit unbrauchbar. Dieser Vorgang ist
wohl so kompliziert, dass unter Youtube ein Extravideo dazu
eingestellt ist. |
Ich
melde mich in Düsseldorf an. An den Vorbereitungen habe
ich Euch im Blog ausführlich teilhaben lassen, deshalb
verzichte ich hier auf eine nochmalige Kommentierung. Um mich
mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen, fahren die
beste Ehefrau der Welt und ich am Vortag nach Düsseldorf,
um die Startunterlagen abzuholen. Kleiner Einschub: Ich lade
Klaus ein, mitzufahren. Er ziert sich, ist ja 1. Mai, und
da ist er anderweitig eingebunden. Wir versuchen, den Strömen
von Fußballfans und Maikundgebungsteilnehmern durch
ein geschicktes Verhalten beim Benutzen von S-Bahn und Regional-Expreß
auszuweichen. Dies gelingt und wir erreichen entspannt das
Rheinland. Mit der U-Bahn fahren wir fast direkt an den Veranstaltungsort.
Dies ist ein großer Vorteil insbesondere am Veranstaltungstag,
wenn die Innenstadt großräumig für den Individualverkehr
gesperrt ist. |
Bist
du als Westfale erkennbar und wie wirst du als Westfale hier
aufgenommen? Diese Frage beantwortet sich selbst, denn der
Rheinländer an sich ist sehr aufgeschlossen. Wir werden
freundlich empfangen. |
Webmaster
Frank und Freundin Marion sind auch anwesend, wir tauschen
uns über den Lauf aus, insbesondere die angestrebten
Zielzeiten. Eine kurze Rast auf einer Bank am Rheinufer, wir
beobachten die organisatorischen Vorbereitungen für den
Lauf. |
Voller
Vorfreude auf das Spiel des BVB gegen Wolfsburg fahren wir
nach Hause. Leider wird die Hoffnung auf das Erreichen des
3. Platzes durch das Ergebnis begraben, der 4. Platz scheint
auch unrealistisch, aber die Qualifikation für die Europaliga
ist ja auch schon etwas. Dies ist für mich im Augenblick
auch irrelevant, da meine ganze Konzentration dem morgigen
Ereignis gilt. Kribbeln im Bauch und positiver Streß
stellen sich ein, genau wie von mir gewünscht. Die Anspannung
vor dem Start, das Einhalten festgelegter Rituale, das muss
sein, nur so kann meiner Meinung nach die Vorbereitung am
Tag zuvor aussehen. Da ist Fußball nur eine Randerscheinung. |
Lauf-
und Wechselkleidung werden zurechtgelegt. Ein Paar Ersatzschuhe
– es soll am Sonntag regnen und nach dem Lauf in nassen
Schuhen nach Hause fahren ist nicht so prickelnd – wird
mit in den Kleiderbeutel gepackt. Im Internet suche ich Fahrverbindungen.
Das ist für Sonntagmorgen um 6:30 Uhr in NRW gar nicht
einfach. Schließlich finde ich eine Verbindung mit kurzen
Anschlußzeiten. Für alle Fälle bastele ich
mir noch einen Notfahrplan zusammen. Die beste Ehefrau der
Welt wird mich diesmal angesichts des prognostizierten Regenwetters
nicht an der Strecke unterstützen. |
Ich
entscheide mich für ein kurzärmeliges Unterhemd,
ein Achselhemd mit Logo unseres Sponsors IuS und eine Radlerhose
als Laufbekleidung. Zusätzlich trage ich die Spyker,
eine Art Kompressions-Wadenwickel, zur Vorbeugung von Wadenkrämpfen. |
Pünktlich um 6:30 fahre ich mit der ersten S-Bahn des
Sonntags in die Innenstadt und mit der ersten U-Bahn des Sonntags
zum Hauptbahnhof Dortmund. Von dort geht es mit einem Regionalexpress
nach Düsseldorf. An den Unterwegsbahnhöfen steigen
immer mehr LäuferInnen zu, so dass sich bald ein illustres
Völkchen von Langstrecklern im Zug tummelt. Die Gespräche
drehen sich natürlich nur um das Laufen, Nahrungsaufnahme
vor und während des Wettkampfs, Laufbekleidung, Schuhwerk
usw. Einige berichten von ihren lustigen und weniger spaßigen
Erlebnissen bei anderen Langstreckenläufen. Die Anspannung
ist allen Beteiligten deutlich anzumerken. Die Fahrt verläuft
insgesamt sehr kurzweilig.
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Gegen
8:20 bin ich im Marathongelände und bereite mich in aller
Ruhe auf den Start vor. Dazu gehören – auch wenn
es blöde klingt – mehrere Besuche kleiner Häuschen,
umgangssprachlich Dixies genannt. Vergeblich versuche ich,
Frank zu erreichen, um schnell noch einige Fotos zu machen.
Er hat, wie er mir später mitteilt, sein Handy nicht
bei sich. Da kannst du nichts machen. |
Es
wird Zeit zum Einchecken. „Noch 10 Minuten! Ten Minutes
To Go! “ verkündet der Sprecher am Start. Die Straße
„Jo.-Beuys-Ufer“, auf der der Start erfolgt, ist
vierspurig, genügend Platz für uns Marathonis. Nach
der Markierung auf meiner Startnummer starte ich aus dem schwarzen
Bereich. Ehe ich mich versehe bin ich aber schon weit nach
vorn durchgegangen, warum weiß ich auch nicht, und stehe
im Bereich der 3:00 Stunden-Läufer. Man beäugt sich,
schätzt einander ein. Ich setze einen coolen Blick auf,
als wenn es für mich darum ginge, knapp unter 3 Stunden
zu laufen. Sollen die anderen doch denken was sie wollen.
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Pünktlich
um 9:30 wird der Lauf gestartet. Es ist trocken, glücklicherweise
bleibt der „versprochene“ Regen noch aus. Da ich
ziemlich weit vorne stehe, komme ich zügig über
die Startlinie. Für die Zeiterfassung sind keine Matten
sondern stabile Plastikbrücken wie sie auch auf Baustellen
als Stolperschutz zu sehen sind über die Fahrbahn gelegt.
Damit und mit den an den Schuhen befestigten D-Tags erfolgen
deine Zeitnahmen. Ich vermag keinen Unterschied zum ChampionChip
festzustellen, eigentlich alles so wie gehabt, es piept nur
nicht beim Überlaufen der Brücken. Auch erfolgt
die Zeitnahme wie gewohnt am Start, bei 10, HM, 30, 40 und
im Ziel. |
Ich
laufe in einem für mich guten Schnitt von 5:06-5:15.
Die Temperatur liegt bei etwa 15-16°, was mir sehr liegt.
Der Kurs verläuft zunächst in nordwestlicher Richtung
am Rheinpark vorbei, umrundet den Nordpark, um sich dann in
entgegengesetzter Richtung wieder dem Start zu nähern.
Kurz zuvor biegen wir links ab, um uns mit langem Anlauf der
ersten Überquerung des Rheins zu nähern. Bei Kilometer
9 beginnt der Anstieg auf die Oberkasseler Brücke. Und
es regnet immer noch nicht, obwohl die Bewölkung zunimmt.
Auf der anderen Brückenseite steht der VanMan Jochen
Heringhaus. Man kennt sich. Er sieht mich, begrüßt
mich durch seine Sprecheranlage, ich winke zurück. |
Nun
laufen wir linksrheinisch im Wesentlichen durch Oberkassel.
Bei Kilometer 10 erste Zwischenzeit. 52 Minuten habe ich auf
dem Tacho. Ich fühle mich wohl und habe nicht den Eindruck,
zu schnell zu laufen. Überall, sogar auf der zugigen
Brücke, Trauben von Menschen, die uns zuwinken und mitunter
einen Höllenlärm veranstalten. Ich bin überrascht,
wie oft mein Vorname gerufen wird. Der steht auf der Startnummer.
Und alle duzen mich. Das gilt für den Generaldirektor,
der in Oberkassel vor seinem Haus, nein, vor seinem Anwesen
steht, wie für seinen meinetwegen Hilfsarbeiter, der
irgendwann später nicht in Oberkassel und nicht vor seinem
Anwesen steht. Ein ganz tolles Gefühl. |
Etwa
bei Kilometer 12 beginnt es zu regnen. Zum Glück habe
ich eine Mütze dabei, deren Schirm meine Augen vor Wasser
schützt. Ich mag es nämlich gar nicht, wenn mir
ein Gemisch von Regenwasser und Schweiß in die Augen
läuft. Von nun an werden Regenschauer ständige Begleiter.
Mich stört das überhaupt nicht, ich freue mich vielmehr
über die Abkühlung. |
Bei
Kilometer 19 verlassen wir Oberkassel, überqueren den
Rhein wiederum und laufen Richtung Innenstadt. Diese zweite
Überquerung lässt mich doch den Anstieg spüren,
die Beine sind nicht mehr so elastisch, mein Schnitt steigt
auf 5:20. Glücklicherweise laufen wir nach der Brücke
bergab, damit kann ich wieder schneller werden und zu meinem
Ursprungstempo zurückkehren. Die HM-Marke passiere ich
in 1:50. Nicht schlecht. Nun kommt eigentlich ein für
mich mental immer schwieriger Streckenteil. Gerade zwischen
22 und 30 werde ich langsamer. Hinzu kommt, dass hier zufällig
ein Abschnitt mit wenigen Attraktionen gelaufen wird. Du merkst,
dass es vielen anderen Teilnehmern ähnlich geht. Es wird
nicht oder nur wenig gesprochen, allein das Trappeln auf dem
Asphalt ist zu hören. Bei Kilometer 25 beginnt mein rechter
Oberschenkel zu schmerzen. Keine Ahnung, was da los ist. Andere
haben auch Probleme, einige gehen. Gehen ist mir aber doch
zu blöde. Ich versuche, meine Schmerzen zu missachten.
Mit Erfolg. Bei Kilometer 28 beginnen meine Fußballen
zu drücken. Oh nein, jetzt bloß keine Blase(n).
Habe ich mir am Morgen doch die Füße extra eingefettet
und leichte, dünne Laufsocken angezogen. Ich laufe jetzt
um die 5:25. |
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Die
30-KM-Marke überlaufe ich in 2:39 Std. Dies bedeutet
bis dahin einen Schnitt von 5:20. Verwegen rechne ich unter
Einbeziehung von Schwächephasen hoch: Wenn alles gut
läuft, kommst du so um die 3:45 – 3:50 ins Ziel.
Das wäre eine tolle Sache nach den 4:05 von Steinfurt.
Aber so weit ist es noch nicht. Durch Häuserschluchten
führt uns der Weg wieder Richtung Rhein, also grobe Richtung:
Ziel.
Hier, wie auch an vielen Streckenpunkten, Menschenmassen,
die trotz des Regens ausharren und uns begeistert anfeuern.
Unüberhörbar sind schon von weitem die Signalhörner,
Rasseln und Trommeln der Sambabands. |
Ein
weiterer Höhepunkt kommt auf mich zu, d.h. ich laufe
zu ihm: Die Königsallee, genannt „Kö“,
die Prachtstraße Düsseldorfs mit ihren teuren Geschäften.
Hier bekommst du Luxus pur, alle Nobelmarken sind hier vertreten,
seien es Uhren, Schmuck, Schuhe, Bekleidung, sogar Lebensmittel
der gehobenen Klasse. Hauptsache, du hast genügend Geld
oder bist sehr kreditwürdig oder beides. |
Auch
hier stehen die Menschen dicht an dicht, ein Riesentrubel
empfängt mich. Ich kenne das Gefühl vom Kö-Lauf,
an dem ich in den vergangenen Jahren mehrmals teilgenommen
habe. Ausgerechnet hier fällt mir ein, die Menschen mal
näher und intensiver zu betrachten, m. a. W.: ich muss
ein paar Schritte gehen. „Wolfgang, du schaffst es,
nur noch zwei Kilometer!“ rufen mir die Leute zu. Tatsächlich,
hat doch eine bekannte Firma ihr Logo groß auf die Straße
geklebt mit dem Hinweis: nur noch 2 Kilometer. |
Die
Sicherheit, nur noch 2000 Meter laufen zu müssen und
zwei Becher Cola am letzten Verpflegungstand vor dem Ziel
geben mir die Kraft, weiter zu laufen. Ich erreiche sogar
wieder meinen 5:20er Schnitt. Hoffentlich fehlen mir die Sekunden
nicht in der Endabrechnung. |
Da,
das nächste Logo: nur noch 1 Kilometer. Habe ich in meiner
Aufregung doch glatt die 41-Kilometer-Tafel übersehen.
Ein Schreck: meine Startnummer hat sich an einer Ecke vom
Gurt gelöst. Hastig und voller Streß fasse ich
blind – mein Blick ist vorwärts gerichtet –
nach einer Ersatzsicherheitsnadel. Aufgeregt nestele ich an
dem blöden Gurt. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor,
bis ich die Sch… nadel endlich soweit habe, dass ich
die Nummer wieder befestigen kann. Ein Blick zu meiner Super-High-Tec-GPS-Uhr
belehrt mich, dass diese Aktion allerdings nur Sekunden dauerte.
Kam mir nur wie eine Ewigkeit vor. |
Ich
rieche das Wasser. Eine leichte Rechtskurve, ich sehe den
Rhein. Leicht abschüssig führt mich der Kurs zum
Uferweg. |
Toll,
hier kannst du noch einmal richtig Gas geben, die letzten
Körner verpulvern, jetzt ist alles egal, lauf, was du
kannst, jede Sekunde zählt.
Kilometer 42. Ich sehe das Ziel, werde getragen auf einer
Woge der Begeisterung, sehe die Zuschauer nicht, höre
sie nur, wieder ein Logo: Noch 100 Meter, den Blick starr
nach vorn zur Zieluhr. Durch, Uhr abgedrückt: 3:50 und
ein paar Sekunden. Geschafft, puh, ich bin auch geschafft.
Erst mal Wasser, Zielwasser sozusagen. Dann die Medaille sowie
eine gut gefüllte Tasche von Metro, dem Hauptsponsor,
mit einem flauschigen Handtuch und allerlei Leckereien, Zielfoto. |
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Wir
müssen den unmittelbaren Zielbereich sofort verlassen
und gehen etwa 100 Meter bei jetzt strahlendem Sonnenschein
zum Burgplatz. Hier stehen Duschen und Massagen sowie reichhaltige
Zielverpflegung zur Verfügung. Ich genehmige mir erst
einmal mein alkoholfreies Lieblingsweizenbier, ehe ich mich
dem Buffet mit Berliner Ballen, Keksen und weiteren Köstlichkeiten
zuwende. Bier und Kuchen, ich kann Euch sagen, das ist in
Ordnung, das schmeckt. du musst nur im Zielbereich eines Marathons
sein. |
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Der
erste Anruf bei der besten Ehefrau der Welt. Sie freut sich
mit mir riesig über die Zeit.
Die Sonne lässt sich blicken, wahrscheinlich ist sie
neugierig auf mich, sie will mich sehen. Ich genieße
diesen Anblick, setze mich auf eine Terrasse oberhalb des
Rheinuferweges und freue mich gemeinsam mit anderen Finishern
über meine Leistung.
Leider gibt es ein Finsher-Shirt nur für 20 EUR. Deshalb
verkneife ich mir einen Erwerb.
Nach Outdoor-Duschen ist mir nicht so, ich verschiebe es lieber
auf Indoor-Duschen zu Hause.
Gemütlich und entspannt fahre ich wieder heimwärts.
Frank meldet sich, jetzt ist es für Fotos zu spät,
ich bin bereits in Essen.
Der Marathon in Düsseldorf ist für mich ein Lauf
der Extraklasse. Es passt alles. Die Strecke führt Dich
elegant durch die Stadt, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten
und ist dabei sehr flach. Die Begeisterung der Zuschauer -
ob für Rheinländer oder Westfalen - ist kaum zu
toppen, obwohl es kein ideales Wetter zum Zuschauen war. Für
mich haben die Zuschauer einen Sonderpreis verdient.
Dieser Lauf ist je nach Geschmack eine Alternative oder sinnvolle
Ergänzung zu Steinfurt. Ich werde mich auf jeden Fall
bemühen, so oft es geht, teilzunehmen.
Leider ist es mir nur möglich, ein After-Race-Foto zu
veröffentlichen. Aber so sah ich in etwa nach dem Lauf
aus.
Ach so: Zwei dicke Blasen habe ich mir eingehandelt. Aber
was ist das schon nach einem solchen Lauf? |
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