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Wien
Marathon 2010
von Heiko Thoms |
Vulkanausbrüche,
Staubwolken und Stillstand auf den Flughäfen in Europa.
Der Vienna City Marathon 2010 glänzte am vergangenen
Sonntag, den 18.04.2010, dennoch mit idealem Laufwetter und
insgesamt 29.142 Teilnehmer auf den verschiedenen Distanzen.
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Schätzungsweise
1/7 der gemeldeten Teilnehmer konnten nicht anreisen. Dennoch
war der Veranstalter mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden.
das kann er auch, denn immerhin ist das neuer Rekord. Rennleiter
Mark Milde bezeichnete den Wien Marathon als "Money Machine"
und tatsächlich ist er ein einkalkulierter Wirtschaftsfaktor
in der Region.
Das Wetter spielte bis Donnerstag nicht so wirklich mit. Es
war kalt und regnerisch. Der Wettergott meinte es dann aber
gut mit uns und schon ab Freitag hatten wir herrlichen Sonnenschein.
Zu warm wurde es am Veranstaltungstag nicht, es war sogar
etwas kühl. Die meisten Läufer finden dieses Wetter
um die 16 Grad ideal für einen Wettkampf.
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Ich
selbst konnte nach einer OP am linken Fuß in diesem
Jahr nicht starten. Da dies Anfang des Jahres noch nicht klar
war, war auch ich offiziell für diesen Lauf gemeldet.
Ich nutzte die Gelegenheit und begleitet meinen Lauffreund
Ralf, der sich nach einer Erkältung und insgesamt erheblichem
Trainingsrückstand der Halbmarathondistanz stellte, die
er in 2:27 h absolvierte. Nicht schnell, aber mit konstantem
Tempo. Der olympische Gedanke zählt!
Verpflegung gab es an der Strecke alle 5 Kilometer. Das ist
ausreichend. Bei heißem Wetter wären aber alle
2,5 KM Wasserstellen wünschenswert. Neben Wasser wurden
Bananen gereicht. |
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Ralf Brüggemann 500 Meter vor dem Ziel |
Die insgesamt sehr attraktive Strecke durch Wien ersetzt nicht
wirklich die Besichtigungstour, aber man läuft an so
ziemlich allen Sehenswürdigkeiten vorbei.
Für Österreich gingen wie im letzten Jahr Günter
Weidlinger und Andrea Meier, an den Start. Die beiden schnellsten
Österreicher konnten jedoch weder den Streckenrekord,
noch den österreicherischen Rekord angreifen. Weidlinger
kämpfte schon ab KM 16 mit Wadenkrämpfen und Meier
hatte mit "mentalen Problemen" zu kämpfen.
Ja, der Marathon ist nicht nur verdammt lang und fordert die
ganze Kraft, auch der Kopf muss mitspielen. Denn wenn der
Körper sagt "ich will nicht mehr!", dann muss
ihm irgendjemand befehlen weiter zu machen. Für einen
erfolgreichen Marathon ist es also wichtig, dass neben dem
Training auch das private und berufliche Umfeld gut abgedeckt
ist.
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Die
schnellsten Läufer:
Rang 1: Henry Sugut (Ken), 2:08:40 h
Rang 2: Joseph Lomala-Kimospo (Ken), 2:0:32 h
Rang 3: Mesfin Ademasu (Eth), 2:09:41 h
Rang 12: Günther Weidlinger (Aut),2:14:05 h (schnellster
Österreicher)
Rang 25: Marco Diehl (Ger), 2:32:11 h (schnellster Deutsche)
Die
schnellsten 10 Männer waren zwischen 24 und 34 Jahren
alt.
Die
schnellsten Frauen:
Rang 1: Hellen Kimutai (Ken), 2:31:08 h
Rang 2: Irene-Kemunto Mogaka (Ken), 2:31:28 h
Rang 3: Olha Kelenarova-Ochal (Ukr), 2:33:04 h
Rang 31: Andrea Meyr (Aut) 2:34:09 h (schnellste Österreicherin)
Rang 336: Marion Eschweiler (Ger), 3:05:14 (schnellste Deutsche)
Die
schnellsten 10 Frauen waren zwischen 25 und 42! Jahren alt.
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| Text
und Bilder von Heiko Thoms |
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