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Immer
schön auf der Bahn bleiben
von Hans Urbaniak
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Wie
kann man motiviert in ein neues Laufjahr starten? Indem man
sich eine neue Herausforderung sucht. Beim Glühweinmarathon
bin ich durch die Endorphinjunkies auf eine ganz besondere
Veranstaltung aufmerksam gemacht worden: Den 2. Meller Bahnmarathon
am 15. Januar 2011. Melle liegt in der Nähe von Osnabrück
und ist problemlos mit dem PKW zu erreichen. |

Die Teilnehmer |
Der
Bahnmarathon ist ein Einladungslauf, der auf wenige Teilnehmer
begrenz ist. Ich hatte Glück, denn ich konnte für
mich noch einen der letzten Startplätze ergattern. Zusammen
mit fünf Läufern der Endorphinjunkies sind wir am
Samstag gegen 8 Uhr mit zwei Fahrzeugen von Dortmund aus in
Richtung Norden aufgebrochen. Nach kurzweiligen 80 Minuten
und rund 150 Kilometern erreichten wir die Kleinstadt zwischen
Wiehengebirge und Teutoburger Wald. |
Ruhige
Atmosphäre und keine Hektik wie bei den großen
Läufen. Parkplatz direkt im Stadion. Kurze Wege, familiär
und entspannt. Super! Bei der Akkreditierung konnte ich angeben,
ob ich gezählt werden möchte, oder ob ich meinen
Forerunner nutze. Ich habe mich für Letzteres entschieden.
Mir wurde meine Startnummer überreicht und ich konnte
mich bei Kaffee und Käsebrötchen in Ruhe auf das
Rennen vorbereiten. Kurz vor dem Start wurden alle Teilnehmer
noch einmal vom Organisator Olaf Dittmann auf die kommenden
Stunden eingeschworen. Los ging es pünktlich um 10 Uhr
auf dem Sportplatz des SC Melle 03. Eine tolle Anlage mit
Tartanbahn. Eingesäumt von alten Fachwerkhäusern
und modernen Wettkampfstätten. Das Wetter war nahezu
optimal, 12 Grad, trocken und kaum Wind. |
So
machten sich dann die 30 gemeldete Läufer/innen auf Ihren
langen Weg. 105 und eine halbe Runde lagen jetzt vor uns.
Ich habe mich dann erst einmal an die Spitze des Feldes gesetzt.
Nach gut fünf Runden lief ich mit zwei Teilnehmern zusammen
vorweg. Dies hat sich auf den nächsten 90 Runden auch
nicht mehr wesentlich geändert. Viele Teilnehmer habe
ich überholt, manche öfter und mache seltener. Selbst
überholt wurde ich nur von meinen zwei Mitläufern,
mit denen ich zu Beginn zusammen lief. Grundsätzlich
war ein Überholen problemlos möglich, da die etwas
langsameren Läufer oft freiwillig die Innenbahn frei
gemacht hatten, um die schnelleren Teilnehmer nicht zu behindern. |
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Meine Startnummer |

Das tolle Shirt |
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Gezählt
wurden die absolvierten Runden von zahlreichen Helfern die
einen guten Überblick über Läufer/innen und
Bahn hatten. Musik unterhielt uns zusätzlich, zwischen
den immer wieder durchgesagten zu absolvierenden Runden, bzw.
den noch zu laufenden Runden. Es gab neben dem Sportplatz
ein Sportstudio, welches reichlich genutzt wurde und wo wir
wohl für interessanten Gesprächsstoff gedient haben,
denn durch die große Fensterfront konnten sie uns auf
ihren Steppern, Laufbändern und Spinningrädern gut
beobachten.
Insgesamt bin ich ausgezeichnet über 105,5 Runden gekommen.
Es wurde niemals langweilig oder eintönig. Auch verspürte
ich nach dem Lauf keine besonderen Wehwehchen wegen der einseitigen
Belastung. Eigentlich schade, dass ich bereits nach 3:28 Stunden
mein Pensum erfüllt hatte. „Dritter“ bin
ich insgesamt geworden. Eine Standortbestimmung, mehr nicht. |
Es
wurde natürlich auf den „letzten“ Läufer
gewartet, um dann noch gemütlich zusammen zu sitzen und
bei Speis und Trank diesen sehr schönen Vormittag ausklingen
zu lassen. Bei der „Siegerehrung“ wurde allen
Teilnehmern das begehrte Funktions-Shirt vom 2. Meller Bahnmarathon
und eine Urkunde überreicht. Man konnte sich reichlich
an Kaffee, Kuchen, Salaten, Würstchen, Bier etc. bedienen.
Alles war inklusive, selbst das Shirt war im Preis von nur
22 Euro enthalten! |
Auf
der Rückfahrt waren natürlich die individuellen
Eindrücke und Erlebnisse meiner Mitfahrer und mir das
Gesprächsthema Nummer eins. Wir waren uns alle darüber
einig: “Eine tolle Veranstaltung, die unbedingt wiederholt
werden muss!!“ |
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