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| Nach
wenigen hundert Metern gleich über recht aufgeweichten Rasen. Gut die Steigung hochgekommen, gelegentlich ein paar langsamere Mitläufer überholt. Keine km-Schilder, aber ich wollte ja sowieso nur Runden stoppen. Zurück über den Feldweg. Die Organisation hat gute Arbeit geleistet und unschöne Stellen aufgefüllt und an einer Stelle den Weg auch verbreitert. Über das Campusgelände zurück in Richtung Ziel. Erst den Fahrradweg runter, dann über eine Holzrampe (mit Teppich belegt) über ein Treppenstück. Flatterbänder zwischen den vielen Laternenpfählen. Dann noch eine Runde auf dem FH-Gelände auf der andere Seite der Brücke und zum ersten Mal durchs Start/Ziel. Ich drücke auf die Uhr: 12:08. Huch, so war das aber nicht geplant! Was nun? Ziel total verfehlt, aufgeben? Nun jede Runde langsamer werden und die letzte in 15 Minuten abschließen? Nee, das geht alles nicht. Also einfach so weiter laufen. Das klappte auch ganz gut. Die nächsten beiden Runden in exakt 11:59, Puls im Rundenschnitt nur leicht gestiegen. Nicht weit in die dritte Runde rein, wurde ich schon von der Spitze überrundet. In der zweiten Hälfte der letzten Runde dann das Tempo ein wenig angezogen, und auf den letzten 200 Metern noch ein ordentlicher Zielsprint. 0:47:32
- 3 Sekunden unter bisheriger Bestzeit. Bei einem Unilauf ist meine Altersklasse ausnahmsweise mal nicht eine der größten: Platz 4 von 10 in der M45. Fazit: gelungene Veranstaltung, sogar das Wetter spielte mit: kühl aber trocken. Im nächsten Jahr gerne wieder. So, und Montag werde ich dann beim Friedenslauf einen geplanten Bestzeitversuch anschließen. von Klaus Kluge |